Ausbildung

Im Folgenden soll ein Überblick über die von uns angebotenen Abzeichen und Ausbildungen sowie die in höheren Gliederungsebenen der DLRG durchgeführten weiterführenden Ausbildungsgänge gegeben werden.

Wassergewöhnung & Anfängerschwimmen

Wassergewöhnung, die der Schwimmausbildung in jedem Fall vorausgeht, kann bei uns bereits mit dem Babyschwimmen begonnen werden. Ansonsten ist sie natürlich Bestandteil jedes Schwimmkurses.

Die eigentliche Schwimmausbildung beginnt (natürlich abhängig von Einstiegsalter und Vorkenntnissen) denn auch mit dem Anfängerschwimmen für Nichtschwimmer. In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Lehrschwimmbecken Höver bieten wir in der Hallenbadsaison (üblicherweise von Anfang Oktober bis Ende April) durchgängig Anfängerschwimmkurse für Kinder an. Anmeldungen nimmt Uwe Eichelkraut entgegen.

In der Freibadsaison bieten wir grundsätzlich kein Babyschwimmen und keine Schwimmkurse an, da im unbeheizten Waldbad keine durchgängig angemessene Wassertemperatur gewährleistet werden kann.

Die Anfängerschwimmausbildung wird üblicherweise mit dem Seepferdchen abgeschlossen.

Schwimmen

In unseren Jugendgruppen werden die Schwimmfertigkeiten altersgerecht kontinuierlich erweitert und verfeinert. Die wachsenden Fähigkeiten bescheinigen wir mit den Jugendschwimmabzeichen in Bronze ("Freischwimmer"), Silber und Gold.

Der erste Schritt in Richtung Rettungsschwimmen ist für unsere Jugendlichen die Selbstrettung. Zusammen mit ein paar einfachen Übungen zur Fremdrettung ergibt das den Juniorretter.

Neben den Jugendgruppen bieten wir reines Schwimmtraining für Erwachsene während des freien Trainings und in der Seniorengruppe an. Senior ist man in der DLRG übrigens schon, sobald man nicht mehr zur Jugend gehört - offiziell mit 27, aber besonders eng sehen wir diese Grenze nicht.

Die Schwimmabzeichen für Erwachsene können bei uns prinzipiell auch erworben werden. Da wir hierzu jedoch keine eigene Trainingsgruppe haben, bitten wir um vorherige Absprache.

Die Prüfungsbedingungen zu den genannten Abzeichen können in der Prüfungsordnung 1 - Schwimmen/Rettungsschwimmen nachgelesen werden.

Rettungsschwimmausbildung

Für unsere Jugendlichen beginnt die Rettungsschwimmausbildung in der Juniorrettergruppe. Dort wird neben dem schwimmerischen Teil auch in gewissem Rahmen trockener Unterricht abgehalten, z.B. mit einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen, elementarer Einsatztaktik und der HLW. Ziel ist das Erlangen des Rettungschwimmabzeichens (DRSA) in Bronze.

Das Rettungsschwimmabzeichen in Silber wird im Rettungsschwimmtraining von unseren aktiven Rettungsschwimmern regelmäßig wiederholt und kann natürlich auch von Neueinsteigern dort erworben werden. Das Abzeichen setzt eine gültige Erste-Hilfe-Ausbildung (nicht älter als zwei Jahre) oder eine höherwertige Ausbildung voraus. Es ist gleichzeitig Basisausbildung und Voraussetzung für die Teilnahme am Wasserrettungsdienst.

Alle Interessenten (auch Nichtmitglieder), die nicht am Rettungsschwimmtraining teilnehmen, können nach vorheriger Absprache jederzeit in unser Training integriert werden und so ohne Wartezeit ein Rettungsschwimmabzeichen erwerben.

Die Prüfungsbedingungen zu den Rettungsschwimmabzeichen sind ebenfalls in der Prüfungsordnung 1 - Schwimmen/Rettungsschwimmen enthalten.

Tauchen

Unser Beitrag zum Einstieg in die Unterwasserwelt, und vielleicht ja der erste Schritt auf dem Weg zum Gerätetaucher, ist das Schnorcheltauchabzeichen (DSTA). Für unsere Juniorrettergruppe und im Rettungsschwimmtraining gehört es zum festen Trainingsprogramm und wird dort auch regelmäßig abgenommen. Gerätetauchlehrgänge selbst bieten wir jedoch nicht an.

In unserer Ortsgruppe gibt es eine größere Anzahl Aktiver, die sich zwar nicht im festen Turnus aber doch regelmäßig nach Verabredung zum Tauchen treffen. Getaucht wird während des Rettungsschwimmtrainings, des freien Trainings oder zu gesondert verabredeten Zeiten an verschiedenen Freigewässern. Dabei beschränken wir uns aufs Sporttauchen - rein zum Spaß an der Freude.

Auf dem nebenstehenden Bild ist übrigens unser langjähriges Mitglied Kalle zu sehen, der das Wagnis antrat, den Trockentauchanzug aus unserer Sammlung vorsintflutlicher Ausrüstungsgegenstände auszuprobieren.

Die Prüfungsbedingungen zum DSTA stehen in der Prüfungsordnung 6 - Tauchen.

Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildung

Ein Großteil z.B. des Wachdienstes im Schwimmbad besteht aus Erste-Hilfe-Leistungen; der schwimmerische Einsatz ist dort die absolute Ausnahme. Um dem Rechnung zu tragen, ist ein Erste-Hilfe-Kurs fester Bestandteil des Rettungsschwimmabzeichens in Silber.

Wir bilden unsere Rettungsschwimmer jedes Jahr in Erste-Hilfe-Kursen und/oder Erste-Hilfe-Trainings fort. Die Kurse werden meistens als Blockveranstaltungen am Wochenende durchgeführt und stehen nach vorheriger Anmeldung selbstverständlich auch allen Nichtrettungschwimmern und Nichtmitgliedern offen.

Die Erste-Hilfe-Kenntnisse kann man durch eine Sanitätshelfer-Ausbildung erweitern. Unsere aktiven Rettungsschwimmer und insbesondere die Teilnehmer an der Fachausbildung Wasserrettungsdienst werden dazu in San-A-Kursen und Sanitätstrainings fortgebildet. Sofern die Kurse bei uns stattfinden und Kapazitäten frei sind, können sich natürlich auch Nichtrettungsschwimmer anmelden.

Genaueres ist der Prüfungsordnung 3 - Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildung zu entnehmen.

Wasserrettungsdienstausbildung

Durch den begrenzten Zeitumfang können viele der für den Wasserrettungsdienst wichtigen Themen im DRSA Silber nur oberflächlich oder gar nicht behandelt werden. Alle Rettungsschwimmer, die sich im Wasserrettungsdienst über die Basisausbildung (DRSA Silber) hinaus weiterqualifizieren wollen, können dies mit der Fachausbildung Wasserrettungsdienst (FA WRD) tun. Sie besteht neben dem DSTA und einem San-A-Kurs aus einer Sprechfunkunterweisung, mehreren Ausbildungsseminaren und auch der Ausbildung für den Einsatz auf Motorrettungsbooten (nicht zu verwechseln mit der Bootsführerausbildung).

Wir binden große Teile der FA WRD üblicherweise in das Rettungsschwimmtraining in der Wintersaison ein. Die praktischen Teile, die nicht bereits im Hallenbad absolviert werden konnten, werden im Sommer eng verpflochten mit dem Wachdienst durchgeführt, insbesondere, um das Prinzip learning-by-doing zu betonen. Dadurch kann die FA WRD, abgesehen von der Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildung, bei uns ohne zusätzliche Ausbildungswochenenden absolviert werden.

Die Prüfungsbedingungen enthält die Prüfungsordnung 4 - Wasserrettungsdienst.

Weiterführende Ausbildungen

In den verschiedenen Sparten der DLRG werden neben den bereits genannten Ausbildungen auch diverse Spezialausbildungen benötigt. Das sind z.B. Wachleiter, Einsatztaucher, Sprechfunker, Bootsführer oder Rettungssanitäter im Wasserrettungsdienst, Katastrophenschutz-Helfer, Lehrscheininhaber und Ausbildungshelfer für die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, Erste-Hilfe- und San-Ausbilder, aber auch Kampfrichter für die Durchführung von Rettungswettkämpfen, Breitensporttrainer für Aquajogging und Wassergymnastik oder Animateure.

Diese Ausbildungsgänge werden von den Bezirken, Landesverbänden oder vom Präsidium angeboten und sind in der Regel DLRG-Mitgliedern vorbehalten. Mehr darüber kann man beispielsweise auf den Seiten des Bezirks Hannover-Land, des Landesverbandes Niedersachsen und des Bundesverbandes erfahren.

Alle Prüfungsordnungen findet ihr hier auf den Seiten des Bundesverbandes.